Da die Zellen im Amtsgericht Lesum nicht mehr ausreichten, wurde 1912 ein Erweiterungsbau des Gefängnisses benötigt. Johann Friedrich Behrens fertigte die Entwürfe im Rotsteinbau mit einer Wohnung für den Gefängnisaufseher/Gerichtsdiener… Weiterlesen
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Kalenderblatt, September 2026: Überseeheim Lesum
Ende 1947 eröffnete das Überseeheim unter dem Namen Camp Grohn zunächst in der ehemaligen Flakkaserne in Grohn seinen Betrieb. 1950 entstand in der Peenemünder Straße eine komplette Siedlung mit etwa 100 Wohneinheiten. Zunächst hieß sie „Camp Lesum“, später „Überseeheim Lesum“. Über 200.000 Auswanderungswillige (Zwangsarbeiter, Flüchtlinge und Vertriebene) wurden im Laufe der Jahre hier untergebracht, bevor sie ihre Reise von Bremerhaven nach Übersee antraten. 1962 wurde das Lager mangels Bedarf geschlossen. Die Gebäude wurden dann u.a. zeitweise zur Unterbringung von Aussiedlern und Flüchtlingen genutzt. 2013/14 erfolgte der Abriss der meisten Gebäude und es entstand das Areal „Lesum Park“.
Archiv HVL AK00136
Kalenderblatt, August 2026: Burger Heerstraße
Ganz rechts im Foto das Haus Nummer 39, die gutbürgerliche Gaststätte „Burger Ratskeller“ – Stammkneipe der Besatzungen der bei Burmester gebauten oder reparierten Marineboote. Links daneben befindet sich ein Haus,… Weiterlesen
Kalenderblatt, Juli 2026: Biermanns Pferdestall
Ehemals war das Gebäude ein Pferdestall und eine Ausspannstation vom Gut Hoher Kamp des Kaufmanns Leopold Biermann. Nach Erbstreitigkeiten wurde das Anwesen geteilt. Die Lidice-Initiative übernahm 1979 den Pferdestall. Das… Weiterlesen
Kalenderblatt, Juni 2026: Marßel 2 (Marßel)
Das Brinksitzerhaus in Rotstein mit Krüppelwalmdach wurde um 1830 von Johann Wilhelm Geils erbaut. 1912 wurde die Reetdeckung durch Heisterholzer Pfannenziegel ersetzt. Es lebten mehrere Generationen in dem Haus. Zu… Weiterlesen




